Symptome des NierenfunktionsverlustsDie Niere verliert in den meisten Fällen schrittweise und langsam ihre Funktion. Gerade im Anfangsstadium, wenn man das Fortschreiten der Erkrankung noch aufhalten oder zumindest bedeutend verlangsamen könnte, verlaufen Nierenerkrankungen relativ symptomfrei. Das hat zur Folge, dass Betroffene häufig viel zu spät einen Arzt aufsuchen. Die Gesellschaft für Nephrologie rät daher zu einem erhöhten Vorsorgebewusstsein und zum jährlichen Urincheck beim Hausarzt. Ist die Erkrankung schon weiter fortgeschritten, treten schwerwiegende Symptome auf wie hoher Blutdruck, Übelkeit und Erbrechen, Juckreiz der Haut, Wassereinlagerungen in Körper und Lunge, Veränderungen der Knochensubstanz, Muskelschwäche oder auch "Blutarmut", d.h. der Mangel an roten Blutkörperchen (Anämie) mit vermehrter Müdigkeit. FrüherkennungDa die Anfänge einer Nierenerkrankung oft schmerz- und symptomfrei verlaufen, spielt die Früherkennung eine besonders wichtige Rolle. Denn früh erkannt, kann der Nierenfunktionsverlust oft noch aufgehalten oder zumindest verzögert werden, so dass Patienten die Dialyse erspart bleibt. Dem kann regelmäßige Kontrolle vorbeugen: Auch deshalb rät die Gesellschaft für Nephrologie zu einer regelmäßigen Kontrolle des Urins - fragen Sie Ihren Hausarzt! Um einen Nephrologen in Ihrer Nähe zu finden, benutzen Sie bitte die Arztsuche. |







