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Ein erster Impfstoff zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs Eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, dem Zervixkarzinom. Seit Oktober 2006 steht in Deutschland eine erste Impfung zur Verfügung, die vor der Infektion mit den beiden häufigsten an der Krebsentstehung beteiligten HPV-Typen schützt, HPV16 und 18. Die Impfung richtet sich in Deutschland vorrangig an Mädchen und jüngere Frauen, vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Bei ihnen ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass keine Infektion mit den hauptsächlich sexuell übertragenen humanen Papillomvirustypen vorliegt: Der HPV-Impfstoff scheint weniger wirksam bei jungen Frauen, die schon einmal mit einem der HPV-Typen 6, 11, 16 oder 18 infiziert waren. Den vollständigen Text finden Sie unter: |
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Nach dem langen Winter erwarten jetzt Experten eine regelrechte Zeckenplage. Viele Lüdenscheider haben jetzt schon unter den kleinen Plagegeistern zu leiden. Die niedergelassenen Ärzte des Ärztenetzes MK-Süd empfehlen den Patienten jetzt, Ruhe zu bewahren. Hierzu müssen die Patienten in der heimischen Region folgendes wissen: Es steht lediglich ein Impfstoff gegen die durch Zecken übertragene, von Viren ausgelöste Hirnhautentzündung, die so genannte Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) zur Verfügung. Diese Erkrankung kommt in Deutschland nur südlich von Nordrheinwestfalen vor. In NRW sind bislang keine Fälle aufgetreten, so dass die ständige Impfkommission, das Expertengremium, das in Deutschland für Impfempfehlungen zuständig ist, eine Impfung für unseren Bereich nicht empfiehlt. Gegen die auch im Sauerland häufig vorkommende ebenfalls von Zecken übertragene Borreliose existiert kein Impfstoff. Die Patienten, die sich hier impfen lassen, wiegen sich in falscher Sicherheit. Eine Borreliose kann man natürlich auch trotz FSME-Impfung bekommen. Die beiden Erkrankungen sind völlig unabhängig voneinander.Die Arzte des Ärztenetzes MK-Süd empfehlen daher für alle Lüdenscheider folgendes Vorgehen: Wer sich im Freien aufhält, sollte den Körper zweimal täglich nach Zecken absuchen. Die Insekten halten sich besonders gern an "versteckten" Körperstellen auf wie Achselhöhlen, Leisten, Kniekehlen, Nacken. Zur Vorsorge sollte man sich im Freien durch Kleidung mit langen Ärmeln, langen Hosen und einer Kopfbedeckung schützen. Hat sich eine Zecke dennoch in der Haut festgesetzt kann man Sie zumeist mit einer Zeckenzange entfernen. Keinesfalls sollte die Zeck mit Flüssigkeiten wie Klebern oder ähnlichem betropft werden. Hierdurch wird die Übertragung von Borrelien nur gesteigert. Treten rote Hautveränderungen, Schwellungen, Fieber, Kopfschmerz oder Gelenkschmerzen auf, sollten die Patienten einen Arzt aufsuchen. Dies könnten Zeichen einer Borreliose sein. Die Ärzte warnen vor unnötiger Panik. Impfen lassen sollten sich, gerade auch im Hinblick auf zurzeit bestehende Engpässe bei den Impfstofflieferungen nur Menschen, die in Gebiete mit FSME-Fällen also in Süddeutschland reisen und dort in der freien Natur aktiv sein wollen. Für diese Patienten übernehmen die Krankenkassen auch die Impfkosten. |
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Wer wird geimpft:
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